…but on a higher level

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Wenn wir etwas tun, was uns wirklich gefällt, scheint die Zeit stillzustehen

[...] Wir leben in einer Gesellschaft, die ich als sehr angepasst empfinde. Die von den Gegensätzen des Lebens nur eine Seite sehen will. In der nur der Erfolg zählt und der Misserfolg ein Schandmal ist, das man verstecken muss. In der nur der Starke, Gesunde vorankommt und Krankheit als Sprache des Körpers nicht mehr gehört und verstanden wird. In der Sie Zielvereinbarungen, aber keine Wegvereinbarungen treffen, immer im Dienst, aber nie privat oder in Entspannung sein sollen, oft multitasken, aber nichts mehr in Ruhe durchdenken dürfen. Damit ignoriert diese Gesellschaft, dass es nicht geradlinig, leicht und eindimensional zugehen kann in dieser Welt, und damit zwingt sie manchen, die Gefühle zu sich selbst und zu dem, was wir sind und tun möchten, hintanzustellen. Und so bleibt nur ein Teil des Satzes aus dem wunderbaren Kinderbuch übrig. „Wir werden geboren, wir wachsen auf, wir sterben.“

Natürlich tun wir so, als wär das anders. Als hätten wir Optionen. Als wäre jede Entscheidung für die Gradlinigkeit, Leichtigkeit und Eindimensionalität frei und selbstbestimmt getroffen. Und dann fügt es sich doch schön, dass die Lebenslinie, die der Erfolgreiche für sich zieht, gerade, direkt und bruchlos ist. Zumindest bis zu einem Punkt. Bis zu dem Bruchpunkt, an dem die Gegensätze ihr Recht einfordern. An dem wir mit unserer Vereinfachung an der Welt in ihrer Komplexität scheitern. Und dann tut es weh. Nicht nur körperlich. Es tut auch in der Seele weh. Weil wir plötzlich sagen müssen: Das bin nicht ich.

Dabei sind die Menschen, die im Wortsinne einmal aus der Rolle gefallen sind, diejenigen, die wirklich faszinieren können. Mit denen man nächtelang reden und sich betrinken kann, weil sie nicht um sechs joggen und um sieben am Schreibtisch sitzen müssen. Weil sie nicht jeden Tag die makrobiotische Diät sklavisch durchziehen. Weil sie nicht mit Ende zwanzig schon im Loft im Prenzelberg wohnen, biologisch kochen, ihre Kinder in den mehrsprachigen Kindergarten schicken, regelmäßig für Amnesty spenden und grün wählen. [...]

Ein herrlicher Text, inspiriert durch ein ein Kinderbuch von Oscar Brenifier. Den ganzen Text gibt’s hier - das Buch (natürlich) hier.

erstrebenswerte Freiheit?!

Ich mag den Herrn Willemsen ja nicht immer, dieses hier von ihm jedoch sehr:

[...] Die Realität findet anderswo statt. Da verbrennt der Hassprediger Terry Jones den Koran in Florida, bei den anschließenden Protesten werden 23 Menschen, darunter 7 UN-Mitarbeiter, getötet. Schwund, ein Kollateralschaden lebendiger Meinungsfreiheit, die wofür steht? Für die Freiheit, Obama als Affen mit Hakenkreuz zu zeichnen, wie Sarah Palin Fadenkreuze auf Wahlregionen zu zeichnen und Exekutionskommandos populär zu machen. Man beweist sich ja auch die Höherrangigkeit der eigenen Kultur, indem man Völkerrecht bricht, einen mutmaßlichen Terroristen in einem fremden Land erschießt, seine Leiche ins Meer wirft und eine christliche Kanzlerin aller Deutschen sagen lässt: »Ich freue mich, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten.« Wie gut täte da eine Freiheit, von der man nicht Gebrauch machte! [...]

Den ganzen Text gibt’s hier.

…das Wetter

Angesichts des überraschend guten Wetters, welches wir hier in den letzten Wochen erleben durften, keimt in mir die Befürchtung, dass das, was wir gerade erleben, bereits der Sommer ist…

Irgendjemand, der Zugang zu verlässlichen Langzeitvorhersagen hat? Bitte melden! Bauern zuerst, die kennen sich doch mit dem Wetter immer so gut aus!

Dear friends…

Dear friends
You are angels and drunks
You are magi

Old friends
You stuck a pin in a map I was in
And you are the stars I navigate home by…

[Elbow - Dear Friends]

Auf ein (frohes) Neues…

So, da ist es also, das neue Jahr. 2011. Auch den Eindruck, dass es nur besser werden kann? Das nichts so läuft, wie es eigentlich sollte? Für alle, die diese Fragen mit ‘Ja’ beantworten, kann ich das aktuelle ZEITmagazin empfehlen: “Wieder alles falsch gemacht – Ein Heft über die Kunst, Fehler zu machen”.

Für mich persönlich war das vergangene Jahr ein ganz besonderes. Ich will nicht unzufrieden sein und auch nicht nörgeln. Aber selten habe ich so viele schöne aber auch (für mich) schwierige Situationen durchlebt. Ich habe das große Glück gehabt, viel reisen zu können und wunderbare Orte auf der Welt besuchen zu können. Dabei habe ich viele wunderbare Erfahrungen gemacht und auch viel über mich selber gelernt. Und das hat vermutlich auch dazu geführt, dass dort immer dieses Gefühl war und ist: “Da ist noch was nicht ganz richtig, irgendetwas mache ich falsch.” Nur, was? Ich habe mich und mein(e) Problem(e) viel besser kennengelernt – manchmal sogar besser, als mir lieb war. Aber wie sagt Calvins Vater immer so schön: “Es formt den Charakter”. Nunja, was mache ich jetzt mit diesem Mehr an Wissen? Ich weiss es noch nicht so genau – es wird schon seinen Sinn haben (auch das kann man im oben erwähnten Heftchen nachlesen).

Jedenfalls möchte ich mich an dieser Stelle mal bei allen meinen Freunden dafür bedanken, dass sie mich nehmen, wie ich bin und dass ich immer zu ihnen kommen konnte. Das habe ich vermutlich in letzter Zeit oft vergessen. DANKE!

Ich mach dann mal weiter, getreu dem Motto:

“Ich bin nicht gescheitert. Ich habe nur 10000 Möglichkeiten ausprobiert, die nicht funktioniert haben.

[Thomas E. Edison]“

Die Fallen des Lebens

“In the beginning, well, I didn’t know
As time passed on still didn’t know

Well, I didn’t know, just couldn’t see
The memories of past failures
Like a shadow haunting me

But this time, this time
I’m gonna try it my way
I’m gonna live life my way”

[DJ SHADOW]

Kennt ihr das Gefühl, immer wieder in die gleiche Scheiße zu stolpern – sehenden Auges quasi? Ziemlich seltsam, was man sich im Lauf seines Lebens so für Angewohnheiten zulegt, die einem das Leben nicht gerade erleichtern. Und noch seltsamer, dass man nicht einfach in der Lage ist, dieses Verhalten zu ändern oder im besten Fall einfach abzustellen.

Das ist, wie wenn du weisst, dass der Sprung aus dem Hochhaus mit Sicherheit schmerzhaft wird (womöglich sogar tödlich endet) und du trotzdem springst – immer und immer wieder springst. Du kannst einfach nicht anders, es ist wie ein Sog. Fast vergleichbar mit einer Sucht. Nur dass es eben keine Droge ist, die einem den Kick gibt, sondern ein ganz bestimmtes Verhalten. Und der Kick muss nicht mal unbedingt schön sein. Man ist es nur einfach gewohnt und das Aufgeben dieser Gewohnheit wäre (zumindest zunächst) noch schmerzhafter, als die Konsequenzen derselben.

In der Fachliteratur nennt man diese Gewohnheiten Lebensfallen. Sie kennzeichnen eben genau dieses selbstschädigende Verhalten, welches man aber eben nicht einfach abstellen kann. Weil es einen das ganze Leben begleitet. Nun gibt es wohl für so ziemlich jeden Menschen die einoderandere Falle, in die er gerne einmal hineintappt. Nur, ganz viele Menschen finden intuitiv einen Weg, damit umzugehen oder haben in ihrem Leben gelernt (beigebracht bekommen), wie sie mit diesen Fallen leben können, ohne sich permanent die Knochen zu brechen (um mal in diesem Bild zu bleiben).

Und manche haben das eben nicht gelernt. Und die hängen dann oftmals ziemlich durch, brechen sich die Knochen, denken sich alle erdenklichen Pseudo-Airbags aus, die den Aufprall lindern sollen, wenn sie dann doch wieder springen, anstatt einfach nicht zu springen… Wenn man sich dieser Unzulänglichkeit bewusst wird, fällt es schwer zu beurteilen, was schmerzhafter ist: die Knochenbrüche oder die Erkenntnis über die Unzulänglichkeit, dieses Verhalten abzustellen. Warum lässt man sich von seinem inneren Teufel permanent verarschen anstatt einfach mal STOP!, NEIN!, FUCK YOU! zu rufen und dagegen zu halten.

Jeder kann sich vermutlich vorstellen, dass das Ändern eines Verhaltens, welches man sein ganzes Leben über kultiviert und quasi perfektioniert hat, nicht so ganz einfach ist. Zunächst einmal muss man für sich selbst einige Fragen beantworten, was schon nicht immer einfach und in den wenigsten Fällen schön ist:

Sind es wirklich die anderen, die Schuld daran haben, dass es mir schlecht geht, die mich schlecht behandeln? Oder bin nicht vielmehr ich selbst (durch mein Verhalten) schuld an meiner Situation? Und wenn ich selber schuld bin, warum bin ich so wie ich bin, warum agiere ich so? Brauche ich das vielleicht und will es mir nur nicht eingestehen? Warum gehen manche Menschen in ein SM-Studio und lassen sich auspeitschen und wie den letzten Dreck behandeln – und fühlen sich gut dabei/danach? Ist das nicht im übertragenen Sinne vergleichbar? Und wenn ja, ist das dann nicht krank oder gar verrückt? Und: wie oft, zum Teufel nochmal, muss ich noch in diese Falle tappen, bevor ich lerne, die Signale richtig zu deuten und dementsprechend zu handeln? Wie weh muss es erst tun??

Ich weiss noch nicht, welche Antworten ich auf alle diese Fragen habe, zu welchem Schluss ich gelangen werde. Eines weiss ich jedenfalls: dass ich nicht wieder springen will – glaube ich zumindest. Ich weiss aber inzwischen auch, dass das nicht-Wollen und das entsprechende Handeln zwei völlig verschiedene Dinge sind. Zu wissen, das man Dinge tut, die man eigentlich nicht tun will und außerstande zu sein, das abzustellen. Und das ist mal richtig schmerzhaft! Manchmal denke ich mir, es wäre vielleicht besser, nicht alles zu hinterfragen und anstelle dessen mit einer gewissen Tumbheit zu leben – wer weiss…

Aber irgendwann, eines schönen Tages…

“Standing at the edge of your life
at the edge of our lives
Don’t hold on
There’s no fighting back the years
So hard to unlearn fears

Now you’re caught in between
what you can’t leave behind
and all that you may never find

So fly, so fly, one time
So clearly, so clearly, so high
Fly one time
Just fly one time
If you fly one, one time”

[BEN HARPER & RELENTLESS 7]

Es herbstet sehr…

[...] es mag ja sein, irgendwer ist in irgendwas nicht integriert, doch wenn die Spitzen der Gesellschaft ein »bestimmtes Gen« diagnostizieren, das Juden eigen ist, oder finden, deutsche Manager würden heute wie die Juden im Dritten Reich behandelt (Prof. Hans-Werner Sinn), dann darf man nicht nur an der Bildung der Eliten zweifeln, sondern sich auch fragen, wohin man sich integrieren soll. Es gibt also Herrschaften, die das Problem sind, als dessen Lösung sie sich ausgeben. Es gibt eine feine Gesellschaft, die man nur richtig behandelt, indem man sich vor ihr rettet [...]

link

¡Olé!

Da Foodblogs ja gerade ganz in sind, will ich mich dem allgemeinen Trend mal anschließen…

Titel: Tapasabend im Hause Westermann

Zunächst mal die Speisenfolge:

  • Jamon Serrano
  • Queso Manchego
  • Pan con alioli
  • Dátiles con bacon (Datteln im Speckmantel)
  • Empanadillas (Pastetchen mit Ziegenkäse, getrockneten Tomaten und Oliven)
  • Albondigas de espinacas (Spinat-Ricotta-Bällchen im Parmesanmantel)
  • Pan tostado con queso de cabra (Geröstetes Brot mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen)
  • Alcachofas con aceite de olivas negras (Artischockenherzen mit Schwarze-Oliven-Öl)
  • Espárrago verde con jamon (Grüner Spargel mit Schinken)
  • Tortilla a la española (Kartoffelomelette)
  • Leche merengada (Zimt-Milch-Sorbet)

Und hier ein paar entsprechende¡¡ Ergebnisse:

Ach ja, zu trinken gab’s natürlich auch…

Lecker!!!

Und so…

…schlenderte Emma Morley im Abendlich nach Hause, ihre Enttäuschung im Schlepptau. Es kühlte langsam ab, sie fröstelte, und plötzlich lief ihr ein unerwarteter, heftiger Angstschauer den Rücken hinunter, so dass sie einen Moment stehenbleiben musste. Zukunftsangst, dachte sie. Sie stand an der eindrucksvollen Kreuzung von George Street und Hanover Street, während um sie herum die Menschen von der Arbeit nach Hause eilten oder auf dem Weg zu Freunden und Geliebten waren, und alle hatten ein Ziel, eine Richtung vor Augen. Aber sie stand hier, ratlos, auf dem Weg zurück in eine schäbige Wohnung, wieder einmal gescheitert.

“Was willst du mit deinem Leben anfangen”? Ihr kam es vor, als sei ihr die Frage schon ihr ganzes Leben lang gestellt worden; von Eltern, Lehrern, von Freunden um drei Uhr morgens, aber nie war sie ihr dringlicher vorgekommen als jetzt, und trotzdem war sie der Antwort keinen Deut näher gekommen. Die Zukunft baute sich drohend vor ihr auf, eine Aneinanderreihung leerer Tage, einer beängstigender und ungewisser als der nächste.

DAS nenne ich mal einen Einzug!

Wie ich ja gelernt habe, ist eine typische amerikanische Hochzeit geprägt von einigen Ritualen (wie wahrscheinlich überall). Typischerweise – so sagte man mir – gibt es eine bestimmte Anzahl Brautjungfern (ich dachte es wären 5, vielleicht aber auch mehr), männlich und weiblich, die vom Bräutigam und der Braut ausgewählt werden und sie begleiten. Alle gleich gekleidet – also alle Männer gleich und alle Frauen gleich, nicht, dass es da zu Missverständnissen kommt. Was üblicherweise sonst noch dazugehört, kann ich nicht jetzt nicht mehr genau sagen. Aber wie das aussehen KANN, wenn die Hochzeitsgemeinschaft dann in die Kirche einzieht, das kann man HIER sehen.  Cool, lustig, rührend – sucht euch was aus… Und – wie so oft: das Beste kommt zum Schluss…

Aficiaonado

Ich glaub’, wenn Freitag Klamotten herstellte, würde ich mich auch in alte LKW-Plane schmeißen.

Schreiben ist küssen mit dem Kopf

Das waren die schnellst-gelesenen Seiten, die mir bei einem Buch seit langen untergekommen sind. Heute, für nur knapp drei Stunden haben mir Leo und Emmi Gesellschaft geleistet; dann musste ich mich mit dem Zuklappen des Buches schon wieder von den Beiden verabschieden – sehr schade!

Kurz, gut – und nachwirkend!!

(Daniel Glattauer – Gut gegen Nordwind)

Emanzipation

Sie beklagen sich darüber, wie Jutta Ditfurth, dass Männer irritiert reagieren, wenn sie ihr Gegenüber im Gespräch nicht anlächeln – Frauen scheinen es offenbar zu mögen, wenn man sie nicht anlächelt. Sie klagen darüber, wie Susan Brownmiller, dass ein “Hang zu Macht, Status, Geld oder Ruhm” ihnen als irgendwie unsympathisch angekreidet wird. Es tut mir leid, aber Leute, die nicht zurücklächeln und hauptsächlich Macht, Status, Geld und Ruhm im Kopf haben, finde ich wirklich extrem unsympathisch, egal, welches Geschlecht sie haben.

Ein Chef ist ein Chef. Ein Star ist ein Star. Ein Depp ist ein Depp, und eine Nervensäge ist eine Nervensäge. Emanzipation bedeutet, glaube ich, dass man, solange es nicht um Sexualität geht, in erster Linie nicht mehr als Frau oder als Mann wahrgenommen wird, sondern wegen anderer Eigenschaften. Das kann im Einzelfall auch bedeuten, dass man als ein kolossales Arschloch wahrgenommen wird. Da hilft Jammern wenig. Da ist dann auch nicht die Gesellschaft schuld.

Link

Kurzes Glück

Kennt ihr das Gefühl, einer ganz besonderen Person begegnet zu sein. Einer, bei der man sich einfach total geborgen fühlt, so wie zu Hause? Jeden Moment genießend, der, auf der einen Seite so normal wie sonst was ist – ungekünstelt, ohne irgendwelche Schauspielereien – auf der anderen Seite aber auch besonders, weil du dich einfach ernst genommen fühlst und dir keine Gedanken um irgendwelche Konventionen machen musst.

Es liegt – wie so oft – an der Kombination mehrerer Faktoren, weswegen ich sie so vermisse. Du denkst unentwegt an sie, freust dich über jeden Moment, den du mit ihr verbringen kannst und kannst das nächste Wiedersehen kaum erwarten – ihre Stimme zu hören, sie im Arm zu halten, zu riechen, anzusehen. Ich habe sie angesehen und mich in ihrem Anblick verloren. Ich sehe immer noch ihre Augen vor mir, diese großen braunen Augen, die dich verschlingen – und irgendwie willst du auch von ihnen verschlungen werden. Du bist einfach – angekommen!

Von mir aus hätte diese Gefühl gerne noch länger andauern können…

It’s never over – my kingdom for a kiss upon her shoulder,
It’s never over – all my riches for her smiles when I slept so soft against her,
It’s never over – all my blood for the sweetness of her laughter,
It’s never over – she’s a tear that hangs inside my soul forever…

Aus gegebenem Anlass

Jeff Buckley: Last Goodbye

This is our last goodbye
I hate to feel the love between us die.
But it’s over
Just hear this and then I’ll go:
You gave me more to live for,
More than you’ll ever know.

Well, this is our last embrace,
Must I dream and always see your face?
Why can’t we overcome this wall?
Baby, maybe it’s just because I didn’t know you at all.

Kiss me, please kiss me,
But kiss me out of desire, babe, and not consolation.
Oh, you know it makes me so angry ’cause I know that in time
I’ll only make you cry, this is our last goodbye.

Did you say, “No, this can’t happen to me”?
And did you rush to the phone to call?
Was there a voice unkind in the back of your mind saying,
“Maybe, you didn’t know him at all,
you didn’t know him at all,
oh, you didn’t know”?

Well, the bells out in the church tower chime,
Burning clues into this heart of mine.
Thinking so hard on her soft eyes, and the memories
Offer signs that it’s over, it’s over.

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